Keine Deutschland-Freaks vor unserem Haus!

  Am 17.09. machte die Provokationstour von „Pro Deutschland“ zu den „dunklen Orten der Republik“ vor dem linksalternativen Hausprojekt Zelle 79 in Cottbus Halt. Engagierte Antifaschist*innen und Nutzer*innen des Hausprojekts setzten der rassistischen Hetze von „Pro Deutschland“ eine breite Offensive unter dem Motto „Keine Deutschland Freaks vor unserem Haus“ entgegen.

Geburtstagskundgebung für Gülaferit Ünsal

+++ 11. November 2013 +++ 18 Uhr +++ Berlin +++   Eine Geburtstagskundgebung für Gülaferit Ünsal! Seit 2011 befindet sich Gülaferit Ünsal in dem Frauenknast Berlin-Lichtenberg. Sie wurde im Zusammenhang europaweiter Kooperation der Repressionsorgane von Griechenland nach Deutschland ausgeliefert, nachdem sie sich dort schon mehrere Monate im Knast befunden hatte. Eine breite griechische Solidaritätsbewegung protestierte damals gegen ihre Inhaftierung, zu welcher es unter dem Vorwurf der Unterstützung und Mitgliedschaft in der linken, revolutionären türkischen Partei

Infoveranstaltung: Versammlungsfreiheit

+++ 12. September 2013 +++ 19 Uhr +++ Zelle79 +++   Das Recht zu demonstrieren und sich zu versammeln gilt in der hiesigen Gesellschaft als wichtiger Pfeiler der Demokratie. Die Praxis zeigte bereits oft genug, dass notwendige Veränderungen erst durch außerparlamentarische Aktionen errungen werden, sodass genau solche Formen von politischem Aktivismus absolut unterstützenswert sind. Gerade aber im Bereich traditionell „linken“ Engagements wird solchen grundgesetzlich geschützten Aktionen jedoch gezielte Hürden entgegengesetzt.

Polizeigewalt wegbassen

  Am 13.06.13 kam es, wie angekündigt, zum Prozess gegen den Anmelder der Cottbus Nazifrei!-Kundgebung „Polizeigewalt wegbassen“ aus dem letzten Jahr. Dabei ging es um eine angebliche Missachtung der Auflagen und eine Störung der Nachtruhe, was mit einer empfindlichen Geldbuße sanktioniert werden sollte. Umso erfreulicher, dass das Verfahren eingestellt wurde und durch eine solidarische Prozessbegleitung eine kritische Öffentlichkeit geschaffen werden konnte.

Workshop „Sichere Kommunikation“

+++ 16. Juni 2013 +++ 10 Uhr +++ Zelle79 +++   Das Internet ist für die meisten Menschen heutzutage allgegenwärtig. Es wird schon längst kein großer grauer Kasten in der Ecke des Arbeitszimmers mehr benötigt, um mit der gesamten Welt in Echtzeit zu kommunizieren. Auch linke Aktivist*innen arbeiten kaum noch ohne Computer, Laptop und/oder Smartphones. Texte werden geschrieben, Flugblätter gelayoutet und das Internet für Recherche genutzt.

Die Rote Hilfe lädt zum Briefe schreiben.

+++ Workshop +++ Wie schreib ich Gefangenen? +++ 9. Juni 2013 +++ 10 Uhr +++ Zelle79 +++   Es gibt heute innerhalb der Linken wohl kaum Menschen, Gruppen oder Organisationen, die sich im Laufe der Zeit nicht durch staatliche Repression in ihrer politischen Tätigkeit verfolgt oder behindert sahen. Gerade klassenkämpferische und antikapitalistische Organisierung die sich nicht zu Kompromissen und Zugeständnissen an das kapitalistische System hinreißen lässt, wird auf kurz oder lang mit staatlicher Repression konfrontiert.

In Gedenken an Oury Jalloh

  Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau bei lebendigem Leib verbrannt. Was genau an diesem Tag in Zelle Nr. 5 geschehen ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Die wegen „fahrlässiger Tötung“ bzw. „fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge“ angeklagten Beamten wurden im ersten Prozess grotesker Weise freigesprochen. Der Bundesgerichtshof kassierte 2010 das Urteil und verhandelt den Fall seit zwei Jahren neu: Aus gutem Grund!

Warum A.C.A.B. scheiße ist…

Ein Flugblatt der Roten Hilfe e.V. zum pro­ble­ma­ti­schen Ge­brauch der Pa­ro­le A.C.A.B.   Diese Pa­ro­le kennt wohl fast je­de_r von uns. Sie steht auf Sti­ckern, T-​Shirts, wird auf Demos ge­ru­fen, ist auch bei Nazis weit ver­brei­tet und ge­nießt auch in sich als links de­fi­nie­ren­den Zu­sam­men­hän­gen eine hohe Po­pu­la­ri­tät. Wir, die Rote Hilfe e.V., hal­ten A.C.A.B. grund­sätz­lich für kri­tik­wür­dig und für schwer ver­ein­bar mit un­se­rem Grund­ver­ständ­nis von lin­ker po­li­ti­scher Tä­tig­keit. Klar ist: Wir haben auf Grund

Freiheit und Glück für Sonja und Christian

„Das größte Schwein im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant“: Bericht 18.01.   Zunächst lehnte das Gericht den Antrag der Verteidigung auf Aussetzung des Verfahrens ab (die Verteidigung ist nicht im vollständigen Besitz aller Aktenteile). Die Verteidigung beantragte dann eine Pause zur Besprechung. Gegen 10h betrat Kronzeuge Klein mit seiner Anwältin den Saal. Zu allererst wurde er darauf hingewiesen, die Wahrheit zu sagen („als Angeklagter darf man lügen, als Zeuge nicht“). Die Anwältin beantragte